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Meldungen

Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güterverkehr

Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft " International Road Transport Union (IRU)" informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Güterkraftverkehr. Hier finden Sie den Link zur Liste der Einschränkungen, geordnet nach Ländern: https://www.iru.org/resources/tools-apps/flash-info. Diese Information ist in englischer Sprache.

In deutscher Sprache werden die Informationen zu den wichtigsten Ländern, durch den BGL gemeinsam mit DSLV, BWVL, AMÖ und BIEK hier bereitgestellt:

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier: https://bit.ly/RKI_2HND8nc

Belgien (Stand 23.6.2021)

Seit dem 8.3.2021 müssen Lkw-Fahrer im Güterverkehrs das belgische "Public Health Passenger Locator Form" auch bei Aufenthalten von mehr als 48 h in Belgien nicht mehr ausfüllen. Bereits seit 19.02.2021 muss das Formular „Business travel abroad“ von Lkw-Fahrern auch bei
Aufenthalten über 48 h nicht mehr benutzt werden.


Die Durchführung eines Lkw-Transports zählt als „triftiger Grund“, der Reisen auf belgischem Gebiet auch über den 27.01.2021 hinaus möglich macht (Nachweis z.B. per CMR-Frachtbrief.) Fahrer, die aus
dienstlichen Gründen aus roten oder orangefarbenen Zonen nach Belgien einreisen, müssen sich bei ihrer Einreise nach Belgien weder einem Test unterziehen noch Quarantänemaßnahmen durchführen.

Lkw-Fahrer sind zudem von den eventuellen nächtlichen Ausgangssperren ausgenommen, müssen jedoch eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers mitführen, z.B. "Certificate for International Transport
Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf oder den CMRFrachtbrief für die laufende Beförderung. Aktuell gibt es keine nächtlichen Ausgangssperren in Belgien.

Dänemark (Stand 16.06.2021)

Lkw-Fahrer sind von allen Testerfordernissen vor und bei der Einreise ausgenommen. Da es gelegentlich dennoch zu Problemen mit Kontrollpersonal kommt, empfiehlt der Verband ITD, dass Fahrer auf den Link https://en.coronasmitte.dk/rules-and-regulations/entry-into-denmark/legal-requirements-upon-entry/new-mandatory-testing-and-isolation-requirements – dort „More on special groups of persons“ und dort dann die Ausführungen unter “persons who enter Denmark for the purpose of freight transport“) verweisen.

Durch die „gelbe“ Einstufung Deutschlands seit 05.06.2021 entfällt seit diesem Datum für Personen mit Wohnsitz in Deutschland die Pflicht zur 10-tägigen Selbstisolation. Damit entfällt auch die Pflicht von Fahrern mit Wohnsitz in Deutschland, sich – z.B. in der Kabine – selbst zu isolieren, solange kein Transport in Dänemark durchgeführt wird.

Die Einreise über die deutsch-dänische Landesgrenze ist wieder an allen Grenzübergängen möglich.

Deutschland (Stand 30.07.2021)

CoronaEinreiseVO vom 30.07.2021 führt die Bundesregierung mit Wirkung ab 01.08.2021 eine neue Gliederung der Risikoeinstufungen des RKI für
ausländische Gebiete ein: Künftig wird es nur noch „Virusvariantengebiete“ und „Hochrisikogebiete“ (entsprechen den bisherigen Hochinzidenzgebieten) geben, die bisherige
Klassifizierung als „einfaches Risikogebiet“ entfällt völlig.

Zugleich wird eine grundsätzliche Nachweispflicht vor Einreise für alle aus dem Ausland nach Deutschland einreisenden Personen eingeführt, die keinem Ausnahmetatbestand
unterliegen.

Neuerungen bei den Ausnahmetatbeständen für das Transportpersonal:

Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung unterliegt das Transportpersonal nur im Fall des Voraufenthalts innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise in einem  Virusvariantengebiet
coronabedingten Auflagen:

Nachweispflicht:
Für Transportpersonal, das sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in einem
Virusvariantengebiet aufgehalten hat, gilt eine Testpflicht vor Einreise (Impf­ oder Genesenennachweis nicht ausreichend) – PCR­Test max. 72 h, Antigentest max. 24 h vor
Einreise abgelegt.

Melde­ und Absonderungspflicht:
Nur Transportpersonal, das sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise mehr als 72 h in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften
Gebiet aufgehalten hat und sich mehr als 72 h in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten wird, unterliegt der Melde­ und Absonderungspflicht.

Damit treten für das Transportpersonal folgende Verbesserung in Kraft:

  1. Bei Einreise aus Hochrisikogebieten (bisherige „Hochinzidenzgebiete“) sind keinerlei Auflagen mehr zu beachten.
  2. Es erfolgte endlich die lange vom BGL angemahnte Klarstellung des Begriffs „Aufenthalt“ in Bezug auf die jetzt nur noch bei Virusvariantengebieten einschlägige 72­Stunden­Frist

Finnland  (Stand 10.02.2021)

Nach Angaben des finnischen Verbandes SKAL sind Fahrer von internationalen gewerblichen Straßentransporten und Umzugstransporten ausgenommen

  • von der Pflicht zur Vorlage einer Erklärung des Arbeitgebers über einen triftigen, unaufschiebbaren Einreisegrund
  • von der Notwendigkeit einer Anmeldung unter https://www.finentry.fi/en/

Das Vorliegen eines internationalen gewerblichen Straßentransportes ist mittels der üblichen Unterlagen (CMR-Frachtbrief, EU-Lizenz...) nachzuweisen.

Frankreich (Stand 17.08.2021)

Impfnachweis/Genesenennachweis/Testnachweis für bestimmte öffentliche Bereiche in
Frankreich seit 09.08.2021 erforderlich. Auch Lkw­Fahrer sind mit der Ausnahme bestimmter
Restaurants von der Nachweispflicht betroffen.

Die betroffenen Lokalitäten/Dienste können nur noch besucht/in Anspruch genommen werden, wenn einer der folgenden Nachweise vorgelegt werden kann:

  • Impfnachweis oder
  • Genesenennachweis, max. 6 Monate alt, oder
  • Testnachweis (PCR­ oder Antigenschnelltest <72 Stunden)

Der Nachweis erfolgt mittels QR­Code (Health Pass); die entsprechenden deutschen Codes
haben auch in Frankreich Gültigkeit. Er kann digital z.B. über einen Eintrag in der kostenlosen
französischen App „TousAntiCovid“ oder auch einer deutschen App („CovPass“ oder „CoronaWarn­App“) oder in Papierform erfolgen.

Einzige Ausnahme: Berufskraftfahrer sind in einigen Restaurants von der Pflicht zur Vorlage
eines Health Pass ausgenommen. Sie finden diese Restaurants auf der eigens erstellten
Landkarte von Bison Futé. Zur Inanspruchnahme dieser Vergünstigung müssen Fahrer dort ihre
Fahrereigenschaft nachweisen, beispielsweise anhand von Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, dessen Mitführung in Frankreich bei der Durchführung von Transporten wie auch bisher
schon obligatorisch bleibt

Fahrer, die aus Großbritannien und Irland nach Frankreich einreisen, müssen keine "Eidensstattliche Erklärung" mehr mitführen.

Fahrer von Güter- und Personentransporten sind von der generellen Testpflicht bei Einreise nach Frankreich nicht betroffen. Sie müssen
lediglich das ausgefüllte "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl.
https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf mitführen. Auch von Ausgangssperren sind sie freigestellt, benötigen jedoch in
diesem Fall das vom Arbeitgeber auszufüllende Formular "Justificatif de Déplacement Professionnel". Sie finden das Formular unter 
Link Justificatif de deplacement professionnel.
 

WICHTIG:

Sonderregelungen gelten bei der Einreise nach Frankreich von Fahrern aus dem Vereinigten Königreich sowie aus Irland.
Bei der Einreise aus Irland nach Frankreich besteht keine Testpflicht mehr für Lkw-Fahrer. Auch dann nicht, wenn der Aufenthalt in Irland länger wie 48 Stunden gedauert hat. 
Für Lkw-Fahrer, die aus Großbritannien kommend nach Frankreich einreisen, besteht seit dem 31.05.2021 keine Testpflicht mehr.
Durch die Rückstufung Frankreichs zum „normalen“ Risikogebiet seit 23.05.2021 sind für Fahrer im Güterkraftverkehr, die sich in den 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in Frankreich aufgehalten haben, keine deutschen Einreisebeschränkungen mehr zu beachten.

Griechenland (Stand 23.06.2021)

Die Einreise für Lkw-Fahrer ist aktuell über folgende Land Grenzübergänge möglich:

  • Promachonas (GR-BUL) und Ormenio (GR-BUL): rund um die Uhr an allen Tagen der Woche (24/7)
  • Evzoni (GR-MKD), Kipi (GR-TUR), Exohi (GR-BUL), Nimfea (GRBUL): jeweils von 07:00 – 23:00 Uhr
  • Kakavia (GR-ALB): 07:00 – 19:00 Uhr

Bei der Einreise über die o.g. Landgrenzübergänge sind Lkw-Fahrer mittlerweile vom Erfordernis der Online-Voranmeldung im Passenger Locator Form (PLF) unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes befreit. Diese zunächst bis 24.05.2021 befristete Neuregelung wurde verlängert, wie der griechische Verband OFAE bestätigt. Bei der Einreise nach Griechenland auf dem Seeweg müssen dagegen auch Lkw-Fahrer weiterhin eine PLF-Anmeldung vornehmen und den QR-Code nachweisen.
Wie auch bisher schon sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-PCR-Tests grundsätzlich ausgenommen. Einreisende Personen (auch Lkw-Fahrer) werden stichprobenartig Schnelltests unterzogen.

Bei der Einreise von Italien mit der Fähre müssen Lkw-Fahrer bereits vor Besteigen der Fähre einen Selbsttest ablegen und das Ergebnis in dem Formular Self-test declaration festhalten. Die Self-test declaration muss bei Besteigen der Fähre sowie bei der Ausschiffung in Griechenland vorgelegt werden. Dennoch werden alle Einreisenden in Patras, Igoumenitsa und Korfu auch weiterhin einem Schnelltest unterzogen.

Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf

Großbritannien / Vereinigtes Königreich (Stand 27.08.2021)

Gemäß der seit längerem bekannten britischen Vorschriftslage muss Transportpersonal, das nach Großbritannien einreist, folgende Vorschriften beachten:

  • digitale Anmeldung per Passenger Locator Form max. 48 h vor Einreise
  • Selbstisolierung in der Kabine außer für transportbezogene Tätigkeiten oder unerlässlichen Gründen wie dem Erwerb von Lebensmitteln, Toilettenbesuchen oder beschränkter sportlicher Bestätigung etc.
  • im Fall von Aufenthalten über 48 h in GB: Testpflicht für einen COVID­19­Test bei einem der britischen Testzentren vor Ablauf des 2. Tages nach der Einreise nach GB. Bei längeren Aufenthalten in GB wird dann alle weitere 72 h ein weiterer Test fällig, also typischerweise am 5. und 8. Tag ab Einreise.

Auch weiterhin gilt jedoch, dass Fahrer von Lkws keinen Test vor Einreise ablegen müssen.

Während das Passenger Locator Form in allen Fällen ausgefüllt werden muss, gibt es mittlerweile jedoch Ausnahmen von der Selbstisolation in der Kabine und der dreimaligen
Testpflicht während des GB­Aufenthalts, und zwar in folgenden zwei Fällen:

  • Ausnahme 1: Der Fahrer hat sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach GB ausschließlich in Staaten aufgehalten, die nach britischer Einstufung „grün“ gelistet sind
  • Ausnahme 2: Der Fahrer wurde mindestens 14 Tage vor Einreise nach GB in der EU, Großbritannien oder der Schweiz vollständig gegen COVID­19 geimpft und hat sich in den 10 Tagen vor Einreise nicht in einem „rot“ gelisteten Staat aufgehalten. Voll geimpfte Fahrer aus der EU, Großbritannien oder der Schweiz sind dann nach Ablauf von 14 Tagen ab dem zweiten Impftermin von Selbstisolation sowie von der Testpflicht am 5. und 8. Tag des GB­Aufenthalts befreit. Der erste der drei Tests (vor Ablauf des 2. Aufenthaltstags) muss allerdings auch von vollständig geimpften Fahrern absolviert werden.

Personen, die einer der beiden o.g. Ausnahmen unterliegen, kreuzen im Passenger Locator Form im Abschnitt „Your coronavirus /COVID­19) vaccination status“ bei der Frage, ob sie von
Quarantäne­ und 8­Tages­Testanforderungen ausgenommen sind, die Option „Yes“ an.

Die jeweils aktuellen britischen Farb­Codes finden Sie unter https://www.gov.uk/guidance/red­amber­and­green­list­rules­for­entering­england . WICHTIG:
Auch wenn Deutschland dort mit Stand 26.08.2021 nach wie vor auf der „green list“ steht, müssen auch alle vom Fahrer in den 10 Tage vor Einreise nach GB besuchten Länder in
Betracht gezogen werden. Da z.B. Frankreich, Belgien und die Niederlande weiterhin „gelb“ eingestuft bleiben, können ungeimpfte deutsche Fahrer die o.g. Ausnahme 1 von der
Selbstisolation und Testpflicht am 2. / 5. / 8. Tag des GB­Aufenthalts nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie direkt von Deutschland nach GB reisen (Fähre Cuxhaven­Immingham... ) und
während der letzten 10 Tage vor Einreise auch sonst keine „gelb“ oder „rot“ codierten Länder
besucht haben. 
 

Irland (Stand 23.06.2021)

Lkw-Fahrer müssen bei einer Einreise in Durchführung ihrer Arbeitstätigkeit das Passenger Locator Form nicht ausfüllen. Auch von
allen Auflagen zur 14-tägigen Selbstisolation sowie der Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise sind "international Transport
Workers, including workers in aviation, maritime and road haulage sectors" ausgenommen, vgl.
https://www.gov.ie/en/publication/b4020-travelling-to-ireland-duringthe-covid-19-pandemic/#categories-of-passengers-not-requested-torestrict-their-movements-on-arrival sowie
https://www.gov.ie/en/publication/2dc71-level-5/#travel-restrictions Ein "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU
Green Lanes Guideline (vgl. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf) ist zum Nachweis der Fahrereigenschaft mitzuführen.

Beachten Sie bitte für Ihre Rückreise eventuelle Einreisebeschränkungen, die Frankreich und die Niederlande wegen
der in GB grassierenden neuen Variante des Coronavirus eingeführt haben!!! Kostenlose Testmöglichkeiten für Fahrer, die Irland in
Richtung Frankreich / Niederlande / Deutschland verlassen möchten, entnehmen sie bitte der Website
https://www.gov.ie/en/publication/dbb45-covid-19-tests-for-hgvdrivers-travelling-to-france-certain-other-countries/#where-can-i-geta-free-covid-19-antigen-test-in-ireland Die irischen Behörden empfehlen zur Vermeidung von Wartezeiten, einen Termin für die Tests zu vereinbaren. 

Für Lkw-Fahrer sind auch im Fall von Aufenthalten in den drei irischen „normalen“ Risikogebieten (Regionen „Border“, Dublin“, Mid-East“) währen der letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland keine deutschen Einreisebeschränkungen zu beachten.

Italien (Stand 08.10.2021)

Wie der italienische Verband ANITA mitteilt, hat die italienische Regierung mit Dekret vom
21.09.2021 beschlossen, dass ab dem 15. Oktober 2021 Arbeitnehmer im öffentlichen und privaten
Sektor Italiens den "Green Pass" (3G-Nachweis) vorweisen müssen, um Zugang zu Arbeitsstätten
zu erhalten. Der "Green Pass" wird auch für alle anderen Personen, die italienische Privatbetriebe
oder Produktionsstätten betreten, erforderlich sein.

Der "Green Pass" ist im Grunde nichts anderes als das Anti-Covid-Zertifikat der Europäischen
Union. Er zeigt an, ob jemand geimpft oder von einer Covid-Erkrankung genesen ist
beziehungsweise, ob in den vergangenen 48 Stunden ein negativer Corona-Test (Antigen- oder
PCR-Test) durchgeführt wurde. Ein Impfnachweis auf der deutschen CovPass-App soll in Italien
als "Green Pass" akzeptiert werden.

Nach derzeitigem Stand fallen auch Lkw-Fahrer, die ein Firmengelände betreten, unter die neuen
Vorschriften. Dies bedeutet, dass auch Lkw-Fahrer für das Be- und Entladen in den italienischen
Firmen einen "Green Pass" vorlegen müssen. Nach derzeitigem Stand sollen ausländische
Fahrer von dieser Anforderung nicht ausgenommen sein.

Aus Sicht der Verbände sind die Kosten der Tests durch den Arbeitnehmer zu tragen, denn es bestand hinreichend Möglichkeit, sich entsprechend impfen zu lassen und wer dieses Angebot nicht wahrgenommen hat, muss für daraus resultierende Folgekosten selbst aufkommen.

Möglicherweise können Sie als Arbeitgeber nochmals diesen Sachverhalt zum Anlass nehmen, auf Impfungen hinzuweisen und ggfls. als Unternehmen anbieten, den Kontakt zu entsprechenden Ärzten herzustellen.

Des Weiteren sehen die Verbände es kritisch an, sich nur darauf zu verlassen, den Mitarbeiter danach zu befragen, ob er geimpft ist, denn es betrifft den höchstpersönlichen Bereich des Mitarbeiters, über den er nicht zwingend Auskunft geben muss und sehr wahrscheinlich auch unrichtige Auskünfte geben kann. Deshalb empfehlen wir den von uns vorgeschlagenen Weg über das beiliegende Informationsschreiben gehen und die Kenntnisnahme dieses Informationsschreibens durch den Arbeitnehmer quittieren zu lassen. 

ANITA wartet auf eine weiterführende Klarstellung seitens der italienischen Regierung und des
Verkehrsministeriums, die bis Anfang Oktober vorliegen soll.

Bezüglich der Einreisebestimmungen sind derzeit keine Änderungen vorgesehen, so dass
internationale Fahrer bei der Einreise nach Italien nach wie vor keinen "Green Pass" vorlegen
müssen.

Wie die italienische Handelskammer Bozen mitteilt, gilt in Italien seit 06.08.2021 eine 3­GNachweispflicht für die Innengastronomie. Ab 01.09.2021 wird diese Pflicht auch auf einige
Verkehrsmittel, darunter auch die meisten Fähren, ausgeweitet. Die Pflicht betrifft
ausnahmslos alle Nutzer der Dienste, d.h. auch Lkw­Fahrer. Die betroffenen Dienste können
nur noch in Anspruch genommen werden, wenn der Nutzer einen der folgenden Nachweise
vorlegen kann:

  • Impfnachweis (mindestens 15 Tage seit der Erstimpfung müssen vergangen sein), oder
  • Genesenennachweis, oder Testnachweis (Antigenschnelltest <48 Stunden)

Für die Gastronomie gilt:

  • Es gilt eine „3­G­Nachweispflicht“ für den Verzehr innen am Tisch.
  • Für den Verzehr am Tisch im Freien und den Verzehr innen an der Theke ist auch weiterhin kein 3­G­Nachweis erforderlich.

Für die Fähren gilt ab 01.09.2021 ebenfalls 3­G­Nachweispflicht, ausgenommen sind die
Fährverbindungen auf der Meerenge von Messina zwischen Kalabrien und Sizilien.

Betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln und reisendes Personal sind grundsätzlich von einer Quarantänepflicht ausgenommen. Ebenso sind Besatzungen von Güter- und Personentransporten von der Pflicht der Mitführung eines EU Digital COVID-Certificate ausgenommen.

Besatzungen von Verkehrsmitteln (also auch Lkw-Fahrer) sind von Verpflichtung der Abgabe einer elektronischen Einreiseanmeldung (digital Passenger Locator Form (dPLF)) ausgenommen. Die bisherige obligatorische Eigenerklärung in Papierform entfällt für diesen Personenkreis.
Von der Ausgangssperre sind beruflich bedingte Ortswechsel, wie z.B. von Lkw-Fahrern, im Rahmen ihrer Tätigkeit ausgenommen. Ebenso bei Einfahrten in die roten bzw. orangen Zonen. Es wird empfohlen eine Eigenerklärung mitzuführen. https://www.interno.gov.it/sites/default/files/2020- 10/modello_autodichiarazione_editabile_ottobre_2020.pdf Personen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, müssen eine Meldung per E-Mail bei der für die Einreiseregion zuständigen Gesundheitsbehörde (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) abgeben. Covid-19 - Numeri verdi regionali (salute.gov.it)

Liechtenstein (Stand 28.10.2020)

keine Beschränkungen

Luxemburg (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen


Malta (Stand 02.06.2021)
Auf Nachfrage bei der maltesischen Gesundheitsbehörde wird bestätigt, dass es für keine Berufsgruppe eine Ausnahme bezüglich der Erfordernis der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses gibt. Egal, ob die Einreise per Flugzeug oder eine Fähre erfolgt, muss entweder ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests vorgelegt werden, der innerhalb der letzten 72 Stunden vor Einreise nach Malta vorgenommen wurde oder alternativ kann eine Testung im Fährhafen in Malta erfolgen. Dort kann die Reise dann allerdings erst fortgesetzt werden, wenn das Testergebnis vorliegt. Wer bei Einreise nach Malta keinen PCR-Test aus dem Ausland vorweisen kann und sich weigert, einen COVID-19-Test vor Ort vornehmen zu lassen, muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.


Niederlande (Stand 23.07.2021)

Einstufung als Hochinzidenzgebiet ab Dienstag, 27.07.2021, 00:00 Uhr.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt ab dem Zeitraum des Inkrafttretens der Neueinstufung für Transportpersonal, das sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in den Niederlanden, Spanien oder Georgien aufgehalten hat, das Folgende

  • Keine Anmeldepflicht
  • Nachweispflicht nur im Fall von Aufenthalten von mehr als 72 Stunden - (negativer Test, Impf- oder Genesennachweis); PCR-Tests dürfen max. 72 Stunden, Antigen/Schnelltests max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Keine Absonderungspflicht. 

Norwegen (Stand 06.01.2021)

Personen, die "unbedingt erforderliche" Güter- und Personenbeförderungen durchführen, sind während der Arbeitszeit von der Quarantäne befreit, sofern keine Zeit für einen
negativen Covid-19-Test besteht. Allerdings müssen Personen die Güterverkehr durchführen, eine Online-Einreiseanmeldung abgeben https://www.regjeringen.no/en/topics/koronavirus-covid-19/self-declaration-formfor-persons-who-are-to-undergo-entry-quarantine/id2791503/. Es ist zu beachten, dass auch Personen, die im Fahrzeug schlafen, sich anmelden müssen. Es genügt die Angabe der Postleitzahl des Ortes, an dem sich das Fahrzeug zur Ruhezeit aufhält

Österreich (Stand 02.06.2021)

Personen, die zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs dürfen ohne Einschränkungen (d.h. ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisen (bzw. wiedereinreisen). Diese Personen sind auch von der Verpflichtung des Ausfüllens eines Pre-Travel-Clearance-Formulars ausgenommen.

Ausnahme von der Quarantänepflicht für andere Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (also Personen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs einreisen). Für diese Personen ist die Einreise mit einem ärztlichen Zeugnis möglich, das einen negativen PCR-Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 bestätigt und die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. 

Es wird empfohlen, einen ausgefüllten Annex 3 EU Green Lanes Guideline mitzuführen. https://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf.

Polen (Stand 02.6.2021)

Aus polnischer Sicht ist der internationale Güterverkehr weiterhin uneingeschränkt möglich.

Mehr Informationen über die Einreiseregeln sowie über die Einreisebeschränkungen an den EU-Außengrenzen finden Sie auf Polnisch, Englisch, Russisch und Ukrainisch auf der Internetseite des polnischen Grenzschutzes: www.strazgraniczna.pl/pl/cudzoziemcy/covid-epidemia-koronawi und unter +48 22 500 4000 (Mo.-Fr. 8:15-16:15, Sprache: Polnisch, Englisch, Russisch).

Polen ist aus deutscher Sicht seit dem 21. März 2021 als Risitkobebiet eingestuft.

Portugal (Stand 06.07.2021)

Portugal wird ab Mittwoch, 07.07.2021 nicht mehr als Virusvariantengebiet sondern als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt damit für Lkw-Fahrer bei der Einreise/Rückkehr aus Portugal nach Deutschland:

  • Für Transportpersonal gilt im Fall von Aufenthalten von weniger als 72 Stunden eine Ausnahme von der Nachweispflicht. Das heißt sie müssen bei Überschreitung der 72 Stunden einen negativen Test, einen Impfnachweis oder einen Genesennachweis vorlegen können. Der PCR-Test darf max. 72 Stunden und der Antigen-Schnelltest max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Eine Anmeldepflicht bzw. Pflicht zur Selbstisolation besteht nicht.

Rumänien (Stand 05.10.2021)

Diese Änderungen sind am 03. Oktober 2021 (0:00 Uhr) in Kraft getreten.

Für die Länderklassifikation gilt:

Personen, die aus Ländern der grünen Zone nach Rumänien einreisen, unterliegen keinen
Quarantänemaßnahmen.

Personen, die aus Ländern der gelben Zone nach Rumänien einreisen - einschließlich Fahrer von
Lastkraftwagen und Bussen - unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne. Die Quarantäne muss in der
Wohnung der Person, an einem angegebenen Ort oder gegebenenfalls an einem von den Behörden
bezeichneten Ort stattfinden.

Als Ausnahmen gelten:

  • Personen, die eine vollständige Impfung gegen COVID-19 nachweisen können, die mindestens zehn Tage vor ihrer Ankunft in Rumänien abgeschlossen wurde. 
  • Personen, die im Besitz eines negativen RT-PCR-Tests sind (der nicht mehr als 72 Stunden vor dem
  • Personen, bei denen in den letzten 180 Tagen vor der Einreise nach Rumänien eine Infektion mit dem SARSCoV-2-Virus bestätigt wurde und bei denen zwischen dem Datum der Bestätigung und dem Datum der Einreise nach Rumänien mindestens 14 Tage vergangen sind.
  • Personen auf der Durchreise, wenn sie Rumänien innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Einreise in das Hoheitsgebiet des Landes verlassen 
  • Grenzgänger, die aus Ungarn, Bulgarien, Serbien, der Ukraine oder der Republik Moldau nach Rumänien einreisen.

Personen, die aus den roten Gebieten nach Rumänien einreisen - einschließlich der Fahrer von
Lastkraftwagen und Bussen - unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne. Die Quarantäne muss in der
Wohnung der Person, an einem angegebenen Ort oder gegebenenfalls an einem von den Behörden
benannten Ort stattfinden. 

Als Ausnahmen gelten:

  • Personen, die eine vollständige Impfung gegen COVID-19 nachweisen können, die mindestens zehn Tage vor ihrer Ankunft in Rumänien abgeschlossen wurde. 
  • Personen, bei denen in den letzten 180 Tagen vor der Einreise nach Rumänien eine Infektion mit dem SARSCoV-2-Virus bestätigt wurde und bei denen zwischen dem Tag der Bestätigung und dem Tag der Einreise nach Rumänien mindestens 14 Tage vergangen sind. 
  • Personen, die sich weniger als drei Tage (72 Stunden) in Rumänien aufhalten und bei denen ein negativer RT-PCR-Test auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegt, der nicht mehr als 72 Stunden vor dem Einsteigen oder der Ankunft an der Grenze durchgeführt wurde, wenn sie unabhängig reisen. Wenn die Personen Rumänien nicht innerhalb von 3 Tagen (72 Stunden) verlassen, werden sie für einen Zeitraum von 14 Tagen unter Quarantäne gestellt, beginnend mit dem vierten Tag nach der Einreise in das rumänische Hoheitsgebiet.
  • Grenzgänger, die aus Ungarn, Bulgarien, Serbien, der Ukraine oder der Republik Moldau nach Rumänien einreisen.
  • Personen, die sich auf der Durchreise befinden, wenn sie Rumänien innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Einreise in das Hoheitsgebiet des Landes verlassen. 
  • Ausländische Fahrer, die aus Drittländern (andere als Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft) nach Rumänien kommen, sind nicht von der Quarantäne befreit, unabhängig von der Klassifizierung der Zone - grün, gelb oder rot
    (beachten Sie, dass diese Regeln nicht für rumänische Fahrer gelten, sondern für alle anderen Fahrer, unabhängig von ihrer Nationalität).

Die Quarantänemaßnahme wird für einen Zeitraum von 14 Tagen verhängt, unabhängig davon, in welcher Farbzone sich das Ankunftsland befindet. 

Wie uns der rumänische Verband UNTRR mi eilt gelten bei der Einreise nach Rumänien für EU‐Bürger
sowie für Personen, die aus EU‐Staaten, aus dem EWR oder aus der Schweiz nach Rumänien einreisen und keine COVID‐19‐Symptome aufweisen, folgende Regelungen:

Es gilt eine Länderkategorisierung in grüne, gelbe und rote Zonen. Diese Einstufung in Risikogebiete
wird vom rumänischen Nationalinstitut tut für Öffentliche Gesundheit regelmäßig aktualisiert. Die
Länderkategorisierung ist im Internet hier einsehbar:
https://www.cnscbt.ro/index.php/liste‐zone‐afectate‐covid‐19/

Deutschland ist mit Wirkung vom 12. September 2021 als gelbe Zone eingestuft.

Personen, die aus Ländern der gelben oder roten Zone einreisen, müssen elektronisch oder in Papierform eine Einreiseanmeldung vornehmen. Sie unterliegen nach Einreise grundsätzlich einer 14‐tägigen Quarantänepflicht.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für

  • Geimpfte, bei denen die vollständige Impfung mindestens zehn Tage vor Einreise nach Rumänien erfolgt ist und die einen Nachweis hierüber bei der Einreise vorlegen können.
  • Kinder bis einschließlich sechs Jahren
  • Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren sind bei Vorlage eines negativen PCR‐Tests, der ‐ je nach Beförderungsmittel ‐ nicht älter als 72 Stunden vor Einsteigen/Einreise sein darf, ebenfalls von der Quarantänepflicht befreit.
  • Genesene, die in den letzten 180 Tagen vor Einreise auf COVID‐19 positiv getestet wurden und einen Genesenenausweis vorlegen können.
  • Getestete: Reisende, die aus einem Land der gelben Zone einreisen und einen negativen PCR‐Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist.
  • Reisende aus einem Land der roten Zone, die sich weniger als 72 Stunden in Rumänien aufhalten und einen negativen PCR‐Test, nicht älter als 72 Stunden vor Einsteigen/Einreise (je nach Beförderungsmittel), vorlegen. Bei Nichteinhalten dieser Frist, wird ab dem 4. Tag eine 14‐tägige Quarantäne angeordnet.

Personen, die aus gelben Risikogebieten ohne einen dieser Nachweise einreisen, können die
Quarantäne nach einem negativen PCR‐Test verlassen, wenn sie keine spezifischen Symptome
aufweisen.

Personen, die aus roten Risikogebieten ohne einen dieser Nachweise einreisen, können die Quarantäne am 10. Tag verlassen, wenn sie sich am 8. Tag testen lassen (PCR), das Ergebnis negativ ist und sie keine spezifischen Symptome aufweisen. Zur Quarantänepflicht gelten weitere Ausnahmen. Über Einzelheiten berät das zuständige regionale rumänische Gesundheitsamt.

Der rumänische Verband UNTRR informierte die deutschen Verbände auf Nachfrage, dass alle
Personen, einschließlich der Fahrer von Lkw und Personenbeförderungsmitteln, in Rumänien einer
14‐tägigen Quarantänepflicht unterliegen, wenn sie aus einem Land kommen, das unter der gelben
oder roten Zone kategorisiert ist (darunter inzwischen auch Deutschland und Österreich) und sie
nicht eine der oben genannten Ausnahmeregelungen geltend machen können (also geimpft,
genesen oder getestet sind).

Trotz Intervention von UNTRR Fahrer bei der Einreise nach Rumänien von der Quarantänemaßnahme
auszunehmen und Fahrer in anderen Ländern der EU von der Quarantänemaßnahme ausgenommen sind, wiesen die rumänischen Behörden darauf hin, dass die Quarantänemaßnahme für alle Personen gelte, "um bestimmte Berufsgruppen nicht gegenüber anderen zu diskriminieren"

Die Straßengrenzübergänge sind geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können
tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei hier abgerufen werden. 
https://www.poli adefron era.ro/en/traficonline/ 
 

Schweiz (Stand 02.06.2021)

Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Güter oder Personen befördern sind von der von der Pflicht, das Einreiseanmeldeformular auszufüllen ebenso wie von der Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche- epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel- cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#- 1186482803

Beim Straßenverkehr hat es teilweise Wartezeiten an den Grenzen gegeben. Deshalb hat der Zoll sogenannte «green lanes» eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft. (Eidg. Zollverwaltung, Richtlinie 10-27 Benutzung von vorrangigen Fahrspuren im Straßenverkehr (sogenannte «Green Lanes») für bestimmte Warenkategorien).
Der Güterverkehr innerhalb der Schweiz funktioniert ohne Einschränkungen.

Slowakei (Stand 14.04.2021)

Die Slowakei ist seit dem 11. April wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Weiterhin ist Fahrern im Bereich Gütertransporte, die aus anderen Ländern zwecks Ausübung eines Transports in die Slowakei einreisen oder durch die Slowakei transitieren, die Einreise in die Slowakei zur Ausübung ihrer Tätigkeit ohne Auflagen (ohne neg. PCR-Testergebnis) möglich. Dasselbe gilt für Piloten, Besatzung von Flugzeugen oder anderes Flugpersonal, Besatzung von Cargo-Schiffen, Lokführer, Wagenmeister, Zugpersonal und Begleitpersonal im Bahn-CargoVerkehr, Fahrer und Besatzung von Gesundheitsdienstfahrzeugen sowie Fahrer von Bestattungsdiensten. Die Mitführung des Annex-3 Formulars der Green Lane Leitlinie der EU wird dringend empfohlen.
https://www.mindop.sk/uploads/extfiles/doprava/cesta/scd/info%20n a%20SDU/Revidovany%20certifikat%20- %20osvedcenie%20pre%20pracovnikov/Bescheinigung%20f%C3%BCr%20Besch%C3%A4ftigte%20im%20internationalen%20Verkehrswesen% 20DE.pdf 

Fahrer sind angewiesen, während des Be- und Entladens von Waren Masken zu tragen und den direkten Kontakt mit dem Personal auf das Minimum zu begrenzen. Das Fahrzeug sollte mit Gummihandschuhen und mit antibakteriellem Gel zum regelmäßigen Händewaschen ausgestattet sein.

Slowenien (20.08.2021)

Neue Einreiseregeln seit 16.08.2021

Beschäftigte im internationalen Transportwesen können Slowenien für die Dauer von 12 Stunden ohne Voraussetzungen anfahren. Bei Aufenthalten über 12 Stunden müssen sie die
Einhaltung von 3G­Regeln nachweisen oder sich einer Quarantänemaßnahme unterziehen.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass jede Person, die nach Slowenien einreist, unabhänig von ihrer Herkunft oder ihrem Einreisegrund ein Dokument vorlegen muss, das nachweist, dass die Person getestet (PCR 72 Stunden, Antigen-Schnelltest 48 Stunden), geimpft oder eine COVID-19-Krankheit durchgemacht hatte. Andernfalls muss die Person in Quarantäne gehen.


Spanien (Stand 23.07.2021)

Einstufung als Hochinzidenzgebiet ab Dienstag, 27.07.2021, 00:00 Uhr.

Nach Maßgabe der Corona-Einreise-VO vom 13.05.2021 gilt ab dem Zeitraum des Inkrafttretens der Neueinstufung für Transportpersonal, das sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise nach Deutschland in den Niederlanden, Spanien oder Georgien aufgehalten hat, das Folgende

  • Keine Anmeldepflicht
  • Nachweispflicht nur im Fall von Aufenthalten von mehr als 72 Stunden - (negativer Test, Impf- oder Genesennachweis); PCR-Tests dürfen max. 72 Stunden, Antigen/Schnelltests max. 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Keine Absonderungspflicht. 

Tschechische Republik (Stand 02.06.2021)

Tschechien ist seit dem 2. Mai 2021 wieder als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Daher gelten für Transportmitarbeiter weder Anmelde- noch Testpflicht, wenn sie aus der Slowakei in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Die Einreise von Fahrern, die mit internationalen Transporten von Gütern befasst sind, ist ohne Beschränkungen möglich. Es ist ein Nachweis mitzuführen, dass der Fahrer im gewerblichen Güterverkehr tätig ist: https://www.mvcr.cz/soubor/confirmation-form-for-internationaltransport-workers-cz-en.aspx
Das Fahrzeug muss der Fahrzeugkategorie N zugehören. Die Ausnahme beschränkt sich auf den Fahrer. Mitfahrendes Personal ist nicht ausgenommen. Quelle: https://www.mvcr.cz/docDetail.aspx?docid=22241909&doctype=ART

Für Beschäftigte im internationalen Personen- und Güterverkehr, Diplomaten und Beschäftigte internationaler Organisationen, die in Tschechien akkreditiert sind gelten bei Einreise nach Tschechien jeweils Ausnahmen von der Melde-, Test sowie der Quarantänepflicht (siehe rechts).

Ausnahmen gelten auch für Geimpfte und für Personen die innerhalb der letzten 90 Tage an COVID-19 erkrankt waren und hierüber ein ärztliches Attest vorlegen können.

Ungarn (Stand 02.06.2021)

 

Der Güter- bzw. Warentransport muss mit den entsprechenden Begleitdokumenten ausgewiesen sein. Diese sind grundsätzlich ein CMR bzw. eine Rechnung, oder bei firmeninternen Warenbewegungen ein entsprechend ausgestellter Frachtbrief oder Lieferschein. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Güterverkehr grundsätzlich auf eine Person, den Fahrer bezieht. Wenn Begleitpersonen aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken nach HU mit einreisen, sind diese als Geschäftsreisende von den ungarischen Einreisebeschränkungen ebenfalls ausgenommen. Als Nachweis des geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecks ist zu empfehlen das folgende zweisprachige Formular für Geschäftsreisen der WKO zu verwenden: https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/zweisprachiges- formular-geschaeftsreisen.docx
Der ungarische Transportverband MKFE hat darüber hinaus mitgeteilt, dass Gütertransporte von und nach Ungarn sowie der Transit durch Ungarn ohne jegliche Einschränkungen möglich seien. Dabei seien auch keine Transitrouten mehr vorgeschrieben.

 

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