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BKF-Weiterbildung: SVG Fahrsicherheit und Technik - Theorie III

SVG Fahrsicherheit und Technik - Theorie III (K1+K3)

Richtig sitzen - sehen - fahren in Lkw und Bus

Im Jahr 2019 waren insgesamt 29.961 Fahrer von Güterkraftfahrzeugen an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, das waren 36,6 Prozent weniger als 1995. Die Fahrleistung von Güterkraftfahrzeugen ist dagegen zwischen 1995 und 2018 um 39,0 Prozent und ihre Transportleistung um 78,8 Prozent gestiegen. Diese positive Entwicklung ist unter anderem den Entwicklungen seitens der Hersteller in puncto Fahrzeugsicherheit zu verdanken, aber auch den Transportunternehmen, die effizientes Risiko-Management betreiben und ihr Fahrpersonal regelmäßig weiterbilden lassen.

Dennoch gab es im Jahr 2019 laut Statistischem Bundesamt immer noch 27.103 Unfälle mit Personenschaden, an denen mindestens ein Güterkraftfahrzeug beteiligt war. Busse waren in demselben Zeitraum an 5.917 Unfällen mit Personenschaden beteiligt. Gründe genug für die Straßenverkehrsgenossenschaft, spezielle Seminare für professionelle Kraftfahrer:innen anzubieten, bei denen die Sicherheit beim Fahren und die technischen Hilfsmittel zum Thema gemacht werden.

Das Seminar auf einen Blick

  • Kenntnisbereiche 1 und 3
  • Unfallrisiken entgegenwirken
  • Technische und fahrphysikalische Zusammenhänge verstehen
  • Lesitung und Grenzen von Fahrerassistenzsystemen kennenlernen

Ursachen für Verkehrsunfälle & Fahrerassistenzsysteme

Welche Ursachen gibt es für Verkehrsunfälle? Davon kennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine ganze Menge. Diese werden gesammelt, auf Karten notiert und gemeinsam sortiert. So entsteht ein Bild, in dem der Straßenverkehr als System begreifbar wird: Fahrer:in – Fahrzeug – Weg und Zeit – besondere Einflüsse. Alle Faktoren stehen in Wechselbeziehung zueinander. Ein Unfall hat in der Regel mehrere Ursachen. Der wesentliche „Faktor“ ist dabei der Mensch.

Weiter geht es mit den unverzichtbaren Helfern im Fahrzeug, den Fahrerassistenzsystemen, ihren Vorteilen und – in den Augen mancher Fahrer:innen – vermeintlichen Nachteilen.

  • Welche Systeme gibt es und wie funktionieren sie?
  • Unter welchen Bedingungen ist ihr Einsatz sinnvoll, wann eher nicht? 

Interessante und aufschlussreiche Diskussionen knüpfen sich an, besonders dann, wenn das hochautomatisierte Fahren zur Sprache kommt.

Alltag der Fahrerinnen und Fahrer

Anschließend wird der Alltag der Fahrer:innen unter die Lupe genommen: Wie sitzt man richtig? Anhand von typischen Fotos aus dem Fahrerhaus werden Fehler bei der Körperhaltung gefunden und diskutiert: Welche Auswirkungen hat das Sitzen auf die Ermüdung bei der Fahrt und auf die Übersicht und die Bedienung des Fahrzeugs? Die Besprechung der richtigen und körpergerechten Einstellung des Fahrersitzes ist folgerichtig der nächste Schritt, außerdem die Nutzung des Sicherheitsgurtes. 

Weiter geht es mit einem Test: Was kann ich während einer Sekunde mit einem Blick durch die Frontscheibe eines Lkw oder Busses wahrnehmen? Richtiges Sehen ist Voraussetzung für sicheres Fahren. Einerseits steuern Fahrer:innen die visuelle Wahrnehmung aktiv, andererseits wird seine Aufmerksamkeit von der Umgebung gelenkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verstehen, dass die Kapazität der Informationsaufnahme zumeist geringer ist, als man gemeinhin denkt, vor allem in Ablenkungssituationen.

Weitere Inhalte

  • Was sind typische Gefahrensituationen im Straßenverkehr? 

In Gruppen werden die Gefahren diskutiert, die beispielsweise durch unangepasste oder zu hohe Geschwindigkeiten, zu geringen Abstand oder bei der Begegnung mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern und durch Müdigkeit entstehen können.

Stets steht im Fokus:

  • Wo liegt die besondere Gefahr?
  • Wie kann ich ihr entgegenwirken?

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